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Motiv anfragen, ohne KostenNº 006 erscheint Donnerstag, 08.10., 18 UhrHandbemalt in Alsfeld

LUVIQ
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Wissen

Wie pflege ich handbemalte Kleidung?

Hinweis: Luviq Universe ist eine Marke im Aufbau, derzeit findet kein Verkauf statt; was hier zu Kauf, Versand oder Widerruf steht, gilt erst ab Eröffnung des Shops. Handbemalte Kleidung wäscht man auf links gedreht, kalt oder bei 30 °C im Schonprogramm, ohne Bleichmittel und ohne Weichspüler – und lässt sie an der Luft trocknen statt im Trockner. Gebügelt wird nur von links, nie direkt auf der Farbe. Gelagert wird das Stück trocken, ohne direktes Sonnenlicht und so, dass die bemalte Fläche nicht an anderen Stoffen reibt. Diese Regeln sind allgemeine Textilpflege für bemalte Stoffe aus Baumwolle und ähnlichen Fasern; sie gelten auch für die Einzelstücke von Luviq Universe aus Alsfeld, die Luisa Brehler mit Pinsel und Bleiche auf getragener Second-Hand-Kleidung bemalt.

Wie wasche ich handbemalte Kleidung?

Auf links drehen, damit die bemalte Fläche innen liegt, und einzeln oder mit ähnlichen Farben im Schonprogramm bei kaltem Wasser oder 30 °C waschen. Ein mildes Flüssigwaschmittel ohne Bleiche und ohne optische Aufheller ist die sichere Wahl; Weichspüler kann die Bemalung angreifen und bleibt deshalb weg. Niedrige Schleuderzahl, kein Vorwaschprogramm, kein Einweichen.

Handwäsche ist die schonendste Variante: lauwarmes Wasser, das Waschmittel vorher auflösen, das Stück kurz bewegen, nicht reiben und nicht auswringen. Wer die Maschine benutzt, steckt das Teil in einen Wäschebeutel, damit Reißverschlüsse und Knöpfe anderer Kleidung nicht an der Farbe kratzen. Vor der ersten Wäsche lohnt ein Blick auf das Pflegeetikett des Basisteils – bei Second-Hand-Kleidung ist es oft noch vorhanden und sagt, was der Stoff selbst verträgt. Wie oft gewaschen wird, entscheidet die Trägerin: Lüften nach dem Tragen ersetzt bei Jacken viele Wäschen ganz.

Wie trockne ich ein handbemaltes Stück?

An der Luft, liegend auf einem Handtuch oder hängend auf einem breiten Bügel, nicht in der prallen Sonne und nicht auf der Heizung. Der Wäschetrockner bleibt aus: Hitze und Reibung in der Trommel setzen der Farbe stärker zu als jede Wäsche.

Eine nasse Bemalung ist weicher als eine trockene. Deshalb das Stück nach dem Waschen in Form ziehen, die bemalte Fläche glatt streichen und erst wieder tragen oder zusammenlegen, wenn alles vollständig trocken ist – auch Nähte, Bund und Kragen. Ein Stück, das noch feucht gefaltet wird, kann an den Knickstellen der Bemalung Abdrücke bekommen. Ein Bügel mit schmalem Drahtbogen drückt sich bei schweren Jacken in die Schultern; ein breiter Holz- oder Kunststoffbügel verteilt das Gewicht.

Darf ich handbemalte Kleidung bügeln?

Ja, aber nur von links und mit einem Tuch zwischen Stoff und Eisen, bei niedriger bis mittlerer Temperatur und ohne Dampf direkt auf der Bemalung. Das heiße Eisen darf die Farbe nie unmittelbar berühren – sie kann sonst glänzend werden, kleben oder am Eisen haften bleiben.

Am einfachsten ist es, die Bemalung ganz auszusparen und nur die unbemalten Flächen zu bügeln. Falten in der bemalten Fläche verschwinden meist schon, wenn das Stück nach dem Waschen glatt gezogen und liegend getrocknet wird. Ein Dampfglätter mit Abstand ist eine Alternative für die Ränder – auch damit nicht direkt auf die Farbe halten. Welche Temperatur der Stoff selbst verträgt, steht auf dem Pflegeetikett des Basisteils; Baumwolle verträgt mehr als Mischgewebe mit Kunstfaser.

Wie lagere ich handbemalte Kleidung?

Trocken, dunkel und ohne Druck auf die bemalte Fläche: Jacken und Hemden hängen auf einem breiten Bügel, Shirts liegen gefaltet, am besten mit Seidenpapier auf der Bemalung. Nicht in Plastik einschweißen, nicht direkt neben der Heizung und nicht wochenlang in der Sonne am Fenster.

Zwei Stücke, deren bemalte Flächen aufeinander liegen, können bei Wärme aneinander haften – deshalb Papier oder ein Stück Baumwollstoff dazwischen legen. Wer ein Stück lange nicht trägt, faltet es gelegentlich neu, damit keine dauerhaften Knicke in der Bemalung entstehen. Sonnenlicht bleicht Farben über Monate aus; das gilt für bedruckte wie für bemalte Kleidung. Ein luftdurchlässiger Kleidersack aus Stoff schützt vor Staub, ohne Feuchtigkeit einzuschließen.

Was mache ich bei einem Fleck auf der bemalten Fläche?

Sofort mit kaltem Wasser abtupfen, nicht reiben, keinen Fleckenentferner und keine Bleiche auf die Bemalung geben. Danach das Stück wie gewohnt schonend waschen. Chemische Reinigung ist für bemalte Stoffe keine gute Idee – die Lösungsmittel können die Bemalung angreifen.

Ein Fleck neben der Bemalung darf mit einem milden Mittel behandelt werden, solange die Farbe selbst trocken bleibt und nichts über den Rand läuft. Sitzt der Fleck auf der Bemalung, helfen am ehesten ein weiches Tuch, kaltes Wasser und Geduld. Ein handbemaltes Stück ist ein Unikat: Was beschädigt ist, lässt sich nicht nachkaufen – deshalb lieber einmal zu vorsichtig als einmal zu kräftig.

Was gilt für ein einzelnes Stück von Luviq Universe?

Jedes Stück von Luviq Universe ist ein von Hand bemaltes Einzelstück auf getragener Second-Hand- oder Vintage-Kleidung. Weil das Basisteil jedes Mal ein anderes ist, gibt es keine einheitliche Pflegeanleitung: Maßgeblich ist das Pflegeetikett des Basisteils, für die Bemalung gelten die Regeln auf dieser Seite. Ob ein bestimmtes Stück eine Besonderheit hat, lässt sich über das Kontaktformular nachfragen.

Wie lange eine Bemalung schön bleibt, hängt von Stoff, Farbe und Pflege ab; eine Zahl dafür nennt diese Seite bewusst nicht. Die bisherigen Stücke stehen im Archiv; sie sind bereits vergeben, neue gibt es mit dem ersten Drop. Fragen zu Material, Farbe oder Maßen eines bestimmten Teils nimmt das Kontaktformular entgegen.

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